Am Tag des Baumes

KGS Sand erhielt Nachfolgerin für gefällte Buche

25.04.2022 Der „Tag des Baumes“ wurde für die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Sand zum Tag des neuen Baumes: Am 25. April, dem Montag nach den Osterferien, begrüßte sie eine frisch gepflanzte, um die fünf Meter hohe Rotbuche. Initiiert und finanziert hatte die Aktion die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Rhein-Berg, mit ihrem Vorsitzenden Rainer Deppe. Hilfe beim symbolischen Einpflanzen erhielt dieser von seinem Vorstandsmitglied Peter Lautz und den beiden Vertretern des Sander Ortsringes, Ulrich Gürster und Markus Hetzenegger. Letztere hatten sich bereit erklärt, die Wasserversorgung des Baumes sicherzustellen. Bürgermeister Frank Stein schwang als Schulträger die Schaufel, und Schulleiterin Stephanie Horn sorgte dafür, dass auch die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer aus den Klassen bei der Aktion zahlreich zur Stelle waren.

Rainer Deppe erklärte den Grundschulkindern bei seiner Begrüßung die doppelte Symbolik der Pflanzung: Neben der Idee, den Tag des Baumes als Pflanztag zu wählen, sei die Rotbuche auch der „Baum des Jahres 2022“. Er animierte die Schülerinnen und Schüler, immer gut auf den Baum aufzupassen: „Eigentlich pflanzt man Bäume im Herbst, denn sie brauchen im Frühjahr viel mehr Wasser. Aber wenn wir alle gemeinsam für den Baum sorgen, wird er sicher gut anwachsen.“ Ulrich Gürster hatte für diesen Zweck die Grundausstattung von drei Gießkannen mitgebracht: „Die könnt ihr jederzeit benutzen. Gebt zwischendurch immer mal wieder eine Füllung an den Baum!“

Gefragt, wie lange denn eine Buche braucht, um richtig groß und stattlich zu werden, kam aus den Reihen der Kinder der Vorschlag: „Acht Jahre?“ „Hängt noch eine Null dran, dann stimmt es“, erwiderte Wald-Fachmann Deppe. Bürgermeister Frank Stein betonte, dass er es sehr traurig fand, die ausgewachsene Buche, die zuvor an diesem Platz stand, fällen zu müssen. Sie war Anfang des Jahres wegen kapitaler Schäden und Bruchgefahr der Säge zum Opfer gefallen. Aber der Verlust soll angemessen kompensiert werden: Außer der nun gepflanzten Rotbuche werden im Herbst noch weitere Ersatzpflanzungen folgen.

Text: Martin Rölen, Stadt Bergisch Gladbach

Foto: Susanne Schröder