Bergische Nordmanntanne für den Weihnachts-Wunschbaum im Rathaus

Rheinisch-Bergischer Kreis ist wichtiges Weihnachtsbaumanbaugebiet

„Weihnachtsbäume gehören nun einmal zur Adventszeit und zum Weihnachtsfest. Sie wachsen bei uns und kommen so auf kurzen Wegen in unsere Wohnzimmer“, darauf macht die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Rheinisch-Bergischer Kreis aufmerksam. „Gerne beteiligen wir uns in diesem Advent am Wermelskirchener Weihnachts-Wunschbaum,“ erklärte der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rainer Deppe MdL, als er gemeinsam mit Bürgermeisterin Marion Lück und Rainer Bleek, dem Vorsitzenden von Radieschen e.V., symbolisch die stattliche Nordmanntanne im Wermelskirchener Rathaus aufstellte. Seit Jahren stellt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Rheinisch-Bergischen Kreis an markanter Stelle einen heimischen Weihnachtsbaum auf. „Wir freuen uns, dass wir auf Grund der Einladung der Bürgermeisterin in diesem Jahr zum ersten Mal in Wermelskirchen dabei sind.“ Natürlich übernehme ich gerne eine der Karten und erfülle damit einem Wermelskirchener Kind einen Weihnachtswunsch.

„Mit dieser Aktion wollen wir darauf aufmerksam machen, dass das Bergische Land neben dem Sauerland zu den wichtigsten Weihnachtsbaumanbaugebieten Nordrhein-Westfalens gehört“, berichtet SDW-Vorstandsmitglied Robert Schmitz zugleich Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Wermelskirchen. „Hier findet jeder den passenden Baum, sozusagen vor der Haustür.“ Die festlich geschmückten Bäume gehören nicht nur zur Weihnachtstradition und leisten als Wunschbaum ihre Dienste, sondern sie sind mittlerweile ein Teil unserer Kulturlandschaft.

Etwa 25 Mio. Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr für die deutschen Wohnstuben geerntet. Mittlerweile kommen die meisten aus Deutschland, wo sichergestellt ist, dass die Anbaubedingungen nach hiesigen Standards erfolgen, wo die Herkunft gekennzeichnet ist und wo die Transportwege kurz sind. 8 bis 12 Jahre wird ein Baum gezogen, bis er die Größe hat, damit er ein Wohnzimmer richtig schmückt. Der Rheinisch-Bergische Kreis ist mittlerweile zu einem wichtigen Anbaugebiet geworden. Besonders zu empfehlen ist ein Besuch direkt beim Weihnachtsbaumanbauer. Dort kann man häufig den Baum noch selbst aussuchen und dann selbst schlagen. Da weiß man, was man bekommt.

v.l.n.r: Rainer Deppe (Vorsitzender SDW Rhein-Berg/Leverkusen, Marion Lück (Bürgermeisterin Wermelskirchen, Robert Schmitz (Vorstandsmitglied SDW Rhein-Berg/Leverkusen, Rainer Bleek (Vorsitzender Radieschen e.V.)

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Sie wurde am 5. Dezember 1947 in Bad Honnef gegründet. Heute sind in den 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gehören knapp 100 Mitglieder der Schutzgemeinschaft an. Ziel des Verbandes ist es, den Wald als unverzichtbaren Bestandteil der Umwelt für den Menschen zu erhalten. Schwerpunkte der Arbeit sind die Öffentlichkeitsarbeit, die Waldpädagogik, Pflanzaktionen und der Einsatz für den Erhalt des Waldes.